grimm · khm_203_the_rose
khai plays · a playbook

The Rose.

Grimm
00 · the play synopsis

Synopsis.

Name

The Rose.

Arc

Ein fremdes Kind schenkt dem armen Mädchen eine Rose und holt es heim, als sie aufblüht.

Stakes

Wie eine schlichte Legende den Tod eines Kindes nicht als Schrecken, sondern als ein sanftes, angekündigtes Heimholen erzählt.

Estate

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02 · plot editorial

Das Aufblühen und der Tod.

Cue

Das Kind trägt die Rose heim und erzählt der Mutter von dem fremden Kind und seinem Versprechen.

Action

Eines Morgens kann das Mädchen nicht mehr aufstehen, und die arme Mutter findet es still verstorben, doch friedlich liegend, eben als die Rose voll erblüht ist.

Stage

Das stille das Haus, in dem die Rose erblüht und das Kind sein letztes Lager hat.

Tension

Der Tod tritt nicht als Schrecken, sondern als ein sanftes, angekündigtes Heimholen ein, das die Blüte der Rose besiegelt.

03 · plot editorial

Das fremde Kind und die Rose.

Cue

Beim Holzlesen tritt das fremde Kind zu dem Mädchen, ein starkes und strahlendes Wesen.

Action

Es hilft beim Sammeln und Tragen, verschwindet jedes Mal aufs Neue und reicht dem Mädchen zuletzt die Rose mit der Verheißung, es zu holen, wenn die Rose voll erblüht ist.

Stage

Der der Wald, in dem die Begegnung sich wiederholt.

Tension

Hinter der freundlichen Hilfe verbirgt sich eine stille Ankündigung, die das Kind arglos und ohne Furcht annimmt.

04 · plot editorial

Der Gang ins Holz.

Cue

die arme Mutter hat zwei Kinder und ist so arm, dass sie das jüngste täglich nach Holz schickt.

Action

Das jüngste Kind geht jeden Tag allein hinaus, um das Brennholz zu sammeln und die schwere Last heimzutragen.

Stage

Der einsame der Wald, in den das Kind Tag um Tag geht.

Tension

Die Armut zwingt das sanfte Kind zu einem mühsamen, einsamen Gang, ehe sich ihm unverhofft ein Helfer naht.

06 · pitch editorial

die Stille.

Tenor

Der herrschende Ton ist die Stille. Tag für Tag geht das Kind ins Holz, das fremde Kind hilft und verschwindet jedes Mal lautlos, und am Ende blüht eine Rose still auf. Der Tod kommt nicht als Schrecken, sondern als ein leises, angekündigtes Heimholen, kaum mehr als ein Aufblühen und ein Nichtmehraufstehen.

Undertow

Unter der Sanftheit liegt die Armut der Mutter, die ihr jüngstes Kind täglich nach Brennholz schickt. Die Stille trägt einen leisen Schmerz: das Heimholen ist auch ein Abschied, und die Hinterbliebene bleibt mit der erblühten Rose zurück.

Nerve

Der Nerv ist das volle Aufblühen der Rose. An diesem stillen Zeichen hängt die ganze Erzählung, denn mit der erblühten Blume kommt der Morgen, an dem das Kind nicht mehr aufsteht.

Echo

Was nachklingt, ist das friedliche Gesicht des verstorbenen Kindes neben der vollen Rose. Lange noch hallt die Sanftheit nach, mit der diese Legende den Tod eines Kindes als ruhiges Heimkehren und nicht als Grauen erzählt.

08 · persona editorial

das fremde Kind.

Projection

Ein fremdes, strahlendes und ungewöhnlich starkes Kind, das wie aus dem Nichts im Wald erscheint und ein himmlischer Bote des sanften Todes ist.

Action

Es tritt zu dem Mädchen, hilft ihm, das Holz zu sammeln und heimzutragen, verschwindet jedes Mal aufs Neue und reicht ihm zuletzt eine Rose mit der Verheißung, es zu holen, wenn die Rose voll erblüht ist.

Shadow

Hinter seiner kindlichen Gestalt verbirgt sich die Ankündigung des Todes, doch tritt dieser nicht als Schrecken auf, sondern als ein angekündigtes, sanftes Heimholen.

Tell

Das unvermittelte Erscheinen und Verschwinden im Wald, die mühelose Kraft beim Tragen der Last und das stille Überreichen der Rose.

09 · persona editorial

das jüngste Kind.

Projection

Das jüngste Kind einer armen Frau, ein sanftes und folgsames Mädchen, das täglich allein in den Wald geht, um Holz zu holen.

Action

Es sammelt im Wald das Brennholz, nimmt die Hilfe des fremden Kindes dankbar an, trägt die geschenkte Rose heim und erzählt der Mutter davon, ehe es eines Morgens nicht mehr aufstehen kann.

Shadow

Seine schlichte Frömmigkeit nimmt die Rose und das Versprechen des Fremden ohne Furcht hin, sodass das angekündigte Ende für das Kind kein Schrecken, sondern eine stille Heimkehr ist.

Tell

Das mühsame Schleppen der Holzbürde, die kindliche Freude an der geschenkten Rose und das ruhige, friedvolle Gesicht im Tode.

10 · persona editorial

die arme Mutter.

Projection

Eine arme Frau mit zwei Kindern, die so wenig besitzt, dass sie ihr jüngstes Kind täglich nach Brennholz in den Wald schicken muss.

Action

Sie sendet das Kind in den Wald, hört dessen Erzählung von dem fremden Kind und der Rose an und findet das Mädchen eines Morgens still und friedlich verstorben im Bette.

Shadow

Ihre Armut zwingt sie, das Kind allein hinauszuschicken, und ihr bleibt am Ende nur, den verklärten Frieden des toten Mädchens und die voll erblühte Rose zu erblicken.

Tell

Das tägliche Mahnen zum Holzholen, das aufmerksame Lauschen am Bericht des Kindes und das stille Verharren am stillen Lager des verstorbenen Mädchens.

12 · place editorial

das Haus.

Shown

Das ärmliche Haus der Mutter, in das das Kind das Holz und die geschenkte Rose heimträgt.

Offers

Das schützende Dach des Haushalts, in dem die Rose ins Wasser gestellt wird und das Kind sein letztes Lager findet.

Withheld

Das Haus kann das Kind nicht halten, als die Rose voll erblüht und die verheißene Stunde gekommen ist.

13 · place editorial

der Wald.

Shown

Der Wald, in den das jüngste Kind täglich allein hinausgeht, um Brennholz zu sammeln.

Offers

Das Holz für den armen Haushalt und den Ort der unverhofften Begegnung mit dem fremden, hilfreichen Kind.

Withheld

Der Wald gibt keine Erklärung für das Erscheinen und Verschwinden des fremden Kindes und keinen Schutz vor der angekündigten Stunde.

15 · piece editorial

das Brennholz.

Load bearing

Stellt den täglichen Anlass dar, der das arme Kind allein in den Wald führt und die Begegnung mit dem Fremden überhaupt ermöglicht.

Apparent

Das im Wald gesammelte und mühsam heimgetragene Holz, nach dem die Mutter das Kind täglich schickt.

Yearbook

Das Holz wird Tag um Tag gelesen, und beim Tragen der Last hilft jedes Mal das fremde Kind.

16 · piece editorial

die Rose.

Load bearing

Stellt das Zeichen der angekündigten Stunde dar: das fremde Kind will das Mädchen holen, wenn die Rose voll erblüht ist.

Apparent

Eine Rose, die das fremde Kind dem Mädchen reicht und die dieses heimträgt und im Hause bewahrt.

Yearbook

Die Knospe steht im Hause, bis sie eines Morgens voll aufgeblüht ist, eben als das Kind friedlich verstorben im Bette liegt.

18 · position editorial

der Bote.

Has

Die Rolle des himmlischen Boten, der als Kind erscheint und den Tod nicht als Schrecken, sondern als sanftes Heimholen ankündigt.

Orders

Verlangt, dem Mädchen beim Holzlesen zu helfen, ihm die Rose zu reichen und es zur verheißenen Stunde zu holen.

Loses

Verliert nichts, denn als Bote erfüllt er nur die angekündigte Stunde, wenn die Rose voll erblüht ist.

Drives

Handelt aus einer stillen, überirdischen Bestimmung, das Kind sanft und ohne Furcht heimzuführen.

19 · position editorial

die Hinterbliebene.

Has

Die Rolle der armen Mutter, die zurückbleibt und das stille Heimholen ihres Kindes bezeugt.

Orders

Verlangt, das Kind zum Holzholen zu schicken und am Ende den Frieden des verstorbenen Mädchens zu erkennen.

Loses

Verliert ihr jüngstes Kind, behält aber den Anblick seines friedvollen Gesichtes und der voll erblühten Rose.

Drives

Handelt aus Armut und mütterlicher Sorge, der zuletzt nur das stille Erkennen des sanften Endes bleibt.

20 · position editorial

die Sanfte.

Has

Die Rolle des sanften, folgsamen Kindes, das die Last des Holzholens trägt und das angekündigte Ende ohne Furcht annimmt.

Orders

Verlangt, der Mutter zu gehorchen, die Hilfe des Fremden anzunehmen und die Verheißung der Rose still zu bewahren.

Loses

Verliert sein junges Leben, doch nicht in Schrecken, sondern in einem friedlichen, angekündigten Hinübergehen.

Drives

Handelt aus kindlicher Folgsamkeit und arglosem Vertrauen in das fremde Kind und dessen sanftes Versprechen.

22 · process editorial

das Aufblühen.

Direction

Das stille Reifen der Rose im Hause bis zu jenem Morgen, an dem sie voll erblüht und das Kind verstorben ist.

Lever

Die Verheißung des fremden Kindes, die das Aufblühen der Rose an die Stunde des Heimholens bindet.

Echo

Die Mutter findet das Kind friedlich tot im Bette, eben als die Rose voll erblüht ist.

23 · process editorial

das Holzlesen.

Direction

Das tägliche Sammeln und Heimtragen des Brennholzes, zu dem die arme Mutter das Kind in den Wald schickt.

Lever

Die Armut des Haushalts, die das jüngste Kind Tag um Tag allein nach Holz ausschickt.

Echo

Das unvermittelte Erscheinen des fremden Kindes, das beim Sammeln und Tragen der schweren Last hilft.

24 · process editorial

das Schenken.

Direction

Das Überreichen der Rose an das Mädchen, verbunden mit der Verheißung, es zu holen, wenn die Rose voll erblüht ist.

Lever

Die stille Bestimmung des fremden Kindes, das den Tod als sanftes, angekündigtes Heimholen ankündigt.

Echo

Das Heimtragen der Rose und die Erzählung des Mädchens an die Mutter von dem fremden Kind und seinem Versprechen.

26 · plan editorial

die Heimholung.

Direction

Das fremde Kind tritt beim Holzlesen zum Mädchen, hilft ihm, reicht ihm zuletzt die Rose und bindet die Stunde des Heimholens an deren volles Aufblühen, das mit dem friedlichen Tod des Kindes zusammenfällt.

Orders

  1. Dem Mädchen beim Sammeln und Tragen des Holzes helfen.
  2. Jedes Mal aufs Neue im Wald verschwinden.
  3. Dem Mädchen die Rose reichen und die Verheißung aussprechen.
  4. Das Mädchen die Rose heimtragen und der Mutter berichten lassen.
  5. Das Kind sanft heimholen, sobald die Rose voll erblüht ist.

Implementation

  • Der Plan bindet die Stunde des Todes an ein sichtbares Zeichen, das volle Aufblühen der Rose.
  • Jeder Schritt geschieht still und ohne Furcht, denn der Tod erscheint als sanftes Heimholen.
  • Das Vorhaben erfüllt sich an jenem Morgen, an dem Blüte und friedlicher Tod zusammenfallen.

Targets

  • [ ] Dem Mädchen beim Holzlesen helfen
  • [ ] Im Wald immer wieder verschwinden
  • [ ] Dem Mädchen die Rose mit der Verheißung reichen
  • [ ] Die Rose heimtragen und der Mutter berichten lassen
  • [ ] Das Kind heimholen, wenn die Rose voll erblüht ist

27 · reference warrant

Line Of Work.

Staging Die Rose (KHM 203) as a children's legend in which death is figured not as a terror but as a gentle, foretold homecoming. The production models a poor woman whose youngest child is sent daily into the forest for firewood, a strange and radiant child who helps gather and carry the wood and then vanishes, and a rose given with the promise that the child will be fetched when it blooms fully. On the morning the rose opens, the child is found dead but peacefully lying in bed.

28 · reference warrant

Origin.

Jacob and Wilhelm Grimm's Kinder- und Hausmärchen (1812-1857), tale KHM 203, one of the Children's Legends (Kinderlegenden) appended to the collection.

Source Key Work / Event Scope
Brothers Grimm Kinder- und Hausmärchen, KHM 203 The children's legend of the rose, where blooming marks the appointed hour.
29 · reference warrant

Restrictions.

What the production refuses to model, and to whom it delegates.

  • The nature of the strange child: its origin is left unexplained. The source presents it as a radiant figure of death-as-peace, and the production refuses to name or rationalize it beyond the legend.
  • The afterlife and the moment of death: strictly withheld. The tale shows only the peaceful body and the opened rose, never the passage itself, and the production halts there.
  • Cross-play context: strict local isolation. Every link stays within this play's directory.
30 · reference warrant

Encoding.

Source to constraint, per file.

updated: 2026-06-13

31 · download artifact

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