Plot 1: Der Waisenjunge im Hause
Der arme, verwaiste Hirtenjunge wird bei einem reichen Bauern und seiner Frau untergebracht, die ihn hungern lassen und schlagen.
Plot 2: Der Habicht und die Hühner
Ein Habicht raubt ein Huhn; der Junge bindet die übrigen Hühner zusammen, doch der Habicht trägt alle davon, und er wird erneut geschlagen.
Plot 3: Die Trauben und der Brief
Der hungrige Junge isst von den Trauben für den Richter, gesteht es treuherzig und verbirgt zuletzt den Brief unter einem Stein, damit dieser nichts sehe.
Plot 4: Das gehackte Röckchen
Beim befohlenen Häckseln des Strohs zerschneidet der verängstigte Junge aus Versehen sein eigenes Röckchen mit.
Plot 5: Der vermeintliche Gift-Topf
Aus Angst vor den Schlägen isst der Junge vom „Gift“ (Honig) und trinkt vom „Gift“ (Wein) und legt sich betrunken in ein offenes Grab.
Plot 6: Das Ende im Grabe
Der starke Wein und der kalte Nachttau lassen den Jungen sterben; der Bauer sinkt um, und das Fett der Bäuerin steckt das Haus in Brand.