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khai plays · a playbook

The Duration of Life.

Grimm
00 · the play synopsis

Synopsis.

Name

The Duration of Life.

Arc

Gott verteilt die abgelehnten Jahre der Tiere auf den Menschen und erklärt so dessen siebzig Lebensjahre.

Stakes

Wie der Mensch seine siebzig Jahre erlebt: dreißig kräftige Menschenjahre, dann achtzehn Eseljahre der Mühsal, zwölf Hundejahre des zahnlosen Verfalls und zehn Affenjahre der närrischen Schwachköpfigkeit.

Estate

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01 · plots editorial

Plots.

Plot 1: Die Zuteilung der dreißig Jahre

Bei der Erschaffung der Welt bietet Gott jedem Geschöpf eine Lebenszeit von dreißig Jahren an.

Plot 2: Die Bitte des Esels

Der Esel, der ein Leben voller schwerer Lasten voraussieht, bittet um Verkürzung, und Gott nimmt ihm achtzehn Jahre ab.

Plot 3: Die Bitte des Hundes

Der Hund, der ein zahnloses Alter fürchtet, gibt zwölf Jahre zurück und behält achtzehn.

Plot 4: Die Bitte des Affen

Der Affe, der nur Spott erwartet, gibt zehn Jahre zurück und behält zwanzig.

Plot 5: Die siebzig Jahre des Menschen

Dem Menschen sind dreißig Jahre zu wenig, und so fügt Gott ihm die achtzehn Jahre des Esels, die zwölf des Hundes und die zehn des Affen hinzu.

02 · plot editorial

Die Bitte des Affen.

Cue

der Affe erscheint als drittes Tier vor Gott.

Action

Der Affe erwartet, dass er die dreißig Jahre nur als Narr verbringen werde, den die Kinder verlachen. Er gibt zehn Jahre zurück, so dass ihm zwanzig Jahre bleiben.

Tension

Der Affe weist die zehn Jahre des Gespötts ab, die bald einen neuen Träger finden werden.

03 · plot editorial

Die Bitte des Esels.

Action

Der Esel sieht ein mühsames Leben voller schwerer Säcke und Schläge voraus und bittet Gott, die Spanne zu verkürzen. Gott erbarmt sich und nimmt ihm achtzehn Jahre ab, so dass dem Esel nur zwölf Jahre bleiben. Die abgelehnten achtzehn Jahre fallen durch die die Rückgabe an Gott zurück.

Tension

Der Esel gibt freiwillig achtzehn Jahre zurück, ohne zu ahnen, dass eben diese Last später dem Menschen aufgebürdet wird.

04 · plot editorial

Die Bitte des Hundes.

Cue

der Hund tritt nach dem Esel vor Gott.

Action

Der Hund fürchtet ein langes Alter, in dem er zahnlos in der Ecke liegt und nur noch knurren kann. Durch die die Rückgabe gibt er von seinen dreißig Jahren zwölf zurück, so dass ihm achtzehn Jahre bleiben.

Tension

Der Hund verschmäht die zwölf Jahre des Verfalls, doch keines dieser zurückgegebenen Jahre geht verloren.

05 · plot editorial

Die siebzig Jahre des Menschen.

Action

Der Mensch klagt, dreißig Jahre seien zu wenig, gerade wenn er sich sein Haus gebaut habe. Durch die die Übertragung fügt Gott ihm die achtzehn Jahre des Esels, die zwölf des Hundes und die zehn des Affen hinzu. So lebt der Mensch siebzig Jahre: dreißig als rüstiger Mensch, dann achtzehn Eseljahre der Last, zwölf Hundejahre des Verfalls und zehn Affenjahre der Torheit, in denen ihm der der bittere Apfel des Alters bleibt.

Tension

Die gierige Bitte des Menschen erfüllt sich, doch die geschenkten Jahre sind eben jene, welche die Tiere als Mühsal, Verfall und Torheit verworfen haben.

06 · plot editorial

Die Zuteilung der dreißig Jahre.

Cue

Bei der Erschaffung der Welt tritt Gott als der Geber vor seine Geschöpfe.

Action

Durch die die Zuteilung bemisst Gott jedem Wesen die gleiche die dreißig Jahre. Keines weiß zunächst, was diese Spanne in sich birgt, und jedes steht vor der Wahl, die Gabe anzunehmen oder zu schmälern.

Tension

Die scheinbar großzügige und gleiche Gabe der dreißig Jahre verbirgt noch, wie verschieden die Geschöpfe ihren Wert beurteilen werden.

08 · pitch editorial

das Komische.

Tenor

Der vorherrschende Ton ist das Komische. Ein Tier nach dem anderen feilscht bei Gott um seine Lebenszeit, und der Mensch, dem dreißig Jahre nie genügen, erbt am Ende den ganzen abgelegten Rest: die Eseljahre der Lasten, die zahnlosen Hundejahre, die närrischen Affenjahre. Die Rechnung des menschlichen Alters wird zur trockenen Pointe.

Undertow

Unter dem Gelächter läuft die Wahrheit über den Verfall. Der Witz der geliehenen Tierjahre beschreibt sehr genau, wie ein Leben aus den Fugen geht: erst die Mühsal, dann der zahnlose Verfall, dann die närrische Schwachköpfigkeit, bis kein Mensch mehr übrig ist im Menschen.

Nerve

Beim Publikum schlägt der Pitch das wissende Grinsen an: das Lachen über die eigene Unersättlichkeit, das jeden trifft, der sich selbst beim Wunsch nach mehr Jahren ertappt.

Echo

Was bleibt, ist der heitere Spott über den Greis, der die Affenjahre lebt, und der leise Nachgeschmack, dass man die geschenkten dreißig Jahre einst für zu wenig hielt.

10 · persona editorial

der Affe.

Projection

Der Possenreißer, der nur erwartet, sein Leben lang verspottet und zum Narren gehalten zu werden.

Action

Er erscheint vor Gott und bittet um Verkürzung, weil ihm nur Grimassen und Spott bevorstehen, woraufhin Gott ihm zehn Jahre abnimmt und ihm zwanzig lässt.

Shadow

Seine zehn abgelehnten Jahre kehren als die Affenjahre der närrischen Schwachköpfigkeit in das Leben des Menschen zurück.

Tell

Das schneidende Grinsen, die alberne Grimasse und das spaßhafte Treiben, über das Kinder lachen.

11 · persona editorial

der Esel.

Projection

Das Lasttier, das ein Leben voller schwerer Bürden und unermüdlicher Plackerei voraussieht.

Action

Er erscheint vor Gott, klagt über die ihm bevorstehende Mühsal und bittet, ihm die dreißig Jahre zu verkürzen, woraufhin Gott ihm achtzehn Jahre abnimmt und ihm zwölf lässt.

Shadow

Seine achtzehn abgelehnten Jahre kehren als die Eseljahre der Mühsal in das Leben des Menschen zurück.

Tell

Das mutlose Senken des Kopfes und das Klagen über Säcke voll Korn und schwere Lasten.

12 · persona editorial

der Hund.

Projection

Der Wächter, der ein Alter ohne Zähne zum Beißen und ohne Kraft zum Laufen fürchtet.

Action

Er tritt vor Gott und bittet, seine Lebenszeit zu kürzen, weil er das mürrische, zahnlose Alter nicht ertragen will, worauf Gott ihm zwölf Jahre abnimmt und ihm achtzehn lässt.

Shadow

Seine zwölf abgelehnten Jahre kehren als die Hundejahre des zahnlosen Verfalls in das Leben des Menschen zurück.

Tell

Das Knurren in der Ecke, das zahnlose Schnappen und das verdrossene Brummen über vergangene Stärke.

13 · persona editorial

der Mensch.

Projection

Das Geschöpf, dem die dreißig Jahre zu wenig sind und das nach einem längeren Leben verlangt.

Action

Er empfängt seine dreißig Jahre, findet sie zu kurz und erhält von Gott die achtzehn Eseljahre, die zwölf Hundejahre und die zehn Affenjahre hinzu, sodass er siebzig Jahre lebt.

Shadow

Die hinzugewonnenen Jahre belasten ihn mit Mühsal, zahnlosem Verfall und närrischer Schwachköpfigkeit, statt sein kräftiges Leben zu verlängern.

Tell

Das anfängliche Drängen nach mehr Zeit und das spätere Tragen von Last, Gebrechen und Torheit in den geliehenen Jahren.

14 · persona editorial

Gott.

Projection

Der Schöpfer, der bei der Erschaffung der Welt jedem Geschöpf seine Lebenszeit zuteilt und auf die Bitten der Geschöpfe eingeht.

Action

Er bietet jedem Wesen dreißig Jahre an, nimmt dem Esel achtzehn, dem Hund zwölf und dem Affen zehn Jahre ab und fügt diese dem unzufriedenen Menschen zu seinen dreißig Jahren hinzu.

Shadow

Seine Großzügigkeit gegenüber dem Menschen verlängert dessen Leben um Jahre, die mit Mühsal, Verfall und Torheit beladen sind.

Tell

Das geduldige Anhören jeder Bitte, das Abnehmen der Jahre und das gewährende Hinzufügen zur Lebenszeit des Menschen.

16 · place editorial

das göttliche Reich.

Shown

Der Ort der Schöpfung, an dem Gott zu Beginn der Welt die Geschöpfe empfängt und ihnen ihre Lebenszeit zuteilt.

Offers

Den Raum, in dem die dreißig Jahre angeboten, zurückgegeben und dem Menschen neu zugeteilt werden.

Withheld

Niemandem ist es hier verwehrt, vor Gott zu treten und um eine Änderung seiner Lebenszeit zu bitten.

18 · piece editorial

der bittere Apfel.

Load bearing

Stellt das bittere Wesen des hohen Alters dar, das dem Menschen in den geliehenen Tierjahren als Frucht seiner Gier zuteilwird.

Apparent

Ein bitterer Apfel, der die Mühsal, den Verfall und die Torheit der letzten vierzig Jahre des Menschen versinnbildlicht.

Yearbook

Der bittere Apfel bleibt dem Menschen in den Affenjahren, wenn er schwachköpfig und zum Gespött der Kinder geworden ist.

19 · piece editorial

die dreißig Jahre.

Load bearing

Stellt das gleiche Grundmaß der Lebenszeit dar, das Gott jedem Geschöpf zuteilt und das den Maßstab für alle Bitten bildet.

Apparent

Eine Spanne von dreißig Jahren, die jedem Wesen bei der Erschaffung der Welt angeboten wird.

Yearbook

Die dreißig Jahre werden von den Tieren geschmälert und beim Menschen durch die Tierjahre auf siebzig Jahre vermehrt.

21 · position editorial

der Bittsteller.

Has

Die Einsicht in das eigene Schicksal und die Furcht vor den Lasten, dem Verfall oder dem Spott der vollen Lebenszeit.

Orders

Bittet Gott um Verkürzung der zugeteilten dreißig Jahre und gibt einen Teil der Spanne freiwillig zurück.

Loses

Verliert Jahre der eigenen Lebenszeit, gewinnt aber die Befreiung von den gefürchteten Abschnitten des Daseins.

Drives

Handelt aus Furcht vor Mühsal, Gebrechen und Gespött und zieht das kürzere Leben dem leidvollen vor.

22 · position editorial

der Empfänger.

Has

Die Unzufriedenheit mit der eigenen Spanne und das Verlangen nach mehr Lebenszeit als den dreißig Jahren.

Orders

Fordert von Gott eine längere Lebenszeit und nimmt die zurückgegebenen Jahre der Tiere ungeprüft an.

Loses

Verliert die Reinheit seiner kräftigen Jahre, indem er sie mit Mühsal, Verfall und Torheit der Tierjahre verlängert.

Drives

Handelt aus Gier nach mehr Zeit und erbt so die Lasten, die andere Geschöpfe weise abgelehnt haben.

23 · position editorial

der Geber.

Has

Die Macht, die Lebenszeit zuzuteilen, Jahre abzunehmen und sie einem anderen Geschöpf hinzuzufügen.

Orders

Bietet jedem Geschöpf dreißig Jahre an und gewährt jede Bitte um Verkürzung oder Verlängerung.

Loses

Verliert nichts von seiner Macht, doch er bürdet dem Menschen mit den geschenkten Jahren die Last der Tiere auf.

Drives

Handelt aus schöpferischer Großzügigkeit und gewährt, was die Geschöpfe verlangen.

25 · process editorial

die Rückgabe.

Direction

Das freiwillige Zurückgeben eines Teils der dreißig Jahre durch die Tiere, die ihr volles Maß fürchten.

Lever

Die Furcht vor Mühsal, zahnlosem Verfall und närrischem Gespött, die jedes Tier zur Bitte um Verkürzung treibt.

Echo

Die angesammelten abgelehnten Jahre, die Gott verwahrt und später dem Menschen zuteilt.

26 · process editorial

die Übertragung.

Direction

Das Hinzufügen der zurückgegebenen Tierjahre zu den dreißig Jahren des unzufriedenen Menschen.

Lever

Die Klage des Menschen, dreißig Jahre seien zu wenig, und der Vorrat der von den Tieren verschmähten Jahre.

Echo

Die siebzig Jahre des Menschen, deren letzte Abschnitte die Art von Esel, Hund und Affe tragen.

27 · process editorial

die Zuteilung.

Direction

Das Anbieten der gleichen dreißig Jahre an jedes Geschöpf bei der Erschaffung der Welt.

Lever

Die schöpferische Macht Gottes, jedem Wesen eine bemessene Lebenszeit zuzusprechen.

Echo

Die unterschiedlichen Reaktionen der Geschöpfe, die die gleiche Gabe ganz verschieden bewerten.

29 · plan editorial

die Lebenszeit.

Direction

Gott teilt zu Beginn jedem Geschöpf dreißig Jahre zu. Esel, Hund und Affe bitten um Verkürzung und geben Jahre zurück. Dem Menschen sind dreißig Jahre zu wenig; deshalb fügt Gott ihm die zurückgegebenen Jahre der Tiere hinzu, sodass er siebzig Jahre lebt.

Orders

  1. Gott bietet jedem Geschöpf dreißig Jahre an.
  2. Der Esel gibt achtzehn Jahre zurück und behält zwölf.
  3. Der Hund gibt zwölf Jahre zurück und behält achtzehn.
  4. Der Affe gibt zehn Jahre zurück und behält zwanzig.
  5. Gott fügt dem Menschen die achtzehn, zwölf und zehn Jahre der Tiere zu seinen dreißig hinzu.

Implementation

  • Der Plan beruht auf der einfachen Summierung der zurückgegebenen Jahre zu den dreißig Jahren des Menschen.
  • Jede zugeteilte Tierzeit prägt einen Lebensabschnitt des Menschen mit ihrer Art.
  • Die Verteilung erklärt rückwirkend die Mühsal, den Verfall und die Torheit des hohen Alters.

Targets

  • [ ] Jedem Geschöpf die dreißig Jahre anbieten
  • [ ] Die achtzehn Eseljahre einziehen und verwahren
  • [ ] Die zwölf Hundejahre einziehen und verwahren
  • [ ] Die zehn Affenjahre einziehen und verwahren
  • [ ] Dem Menschen die gesammelten Jahre zu siebzig Jahren zusammenfügen

30 · reference warrant

Line Of Work.

Staging Die Lebenszeit (KHM 176) as an etiological fable that explains the seventy years of human life. The production models how God offers every creature an equal thirty-year span, how the ass, the dog and the monkey each return the years they dread, and how the discontented man inherits those rejected years as the toil, decay and folly of his old age.

31 · reference warrant

Origin.

Jacob and Wilhelm Grimm's Kinder- und Hausmärchen (1812-1857), tale KHM 176, in the definitive 7th edition of 1857.

Source Key Work / Event Scope
Brothers Grimm Kinder- und Hausmärchen, KHM 176 The canonical fable of the thirty-year span and man's seventy years.
32 · reference warrant

Restrictions.

What the production refuses to model, and to whom it delegates.

  • Theology of God: God is treated only as the giver who assigns and reassigns lifespans, ignoring any wider doctrine of creation or providence.
  • Animal biology: the ass, dog and monkey are modeled as bearers of dread (burden, decay, mockery) rather than as full zoological creatures.
  • Cross-play context: strict local isolation. Every link stays within this play's directory.
33 · reference warrant

Encoding.

Source to constraint, per file.

updated: 2026-06-13

34 · download artifact

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