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khai plays · a playbook

The Sole.

Grimm
00 · the play synopsis

Synopsis.

Name

The Sole.

Arc

Aus Neid über den Sieg des Herings verzieht die Scholle ihr Maul für immer.

Stakes

Wie blanker Neid über den verdienten Erfolg eines anderen den Neider selbst entstellt und dauerhaft zeichnet.

Estate

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01 · plots editorial

Plots.

Plot 1: Die Wahl des Königs

Die Fische sind mit ihrer Unordnung unzufrieden und beschließen, den schnellsten Schwimmer zum König zu wählen, der den Schwachen beistehen soll.

Plot 2: Das Wettschwimmen

Die Fische stellen sich am Ufer auf, der Hecht gibt mit dem Schwanz das Zeichen, und alle schießen davon, bis der Hering das Ziel als Erster erreicht.

Plot 3: Die Strafe der Scholle

Die weit zurückgebliebene Scholle fragt neidisch nach dem Sieger und höhnt über den nackten Hering, wofür ihr zur Strafe das Maul für immer schief gezogen wird.

02 · plot editorial

Das Wettschwimmen.

Cue

Alle Fische reihen sich erwartungsvoll am Ufer auf.

Action

Der Hecht (der Hecht) gibt mit dem Schwanz das Startzeichen (das Startzeichen), worauf das Wettschwimmen (das Wettschwimmen) beginnt und alle zugleich davonschießen. Gründling, Barsch, Karpfen und die übrigen durchmessen die Wettstrecke (die Wettstrecke), doch der Hering (der Hering) ist allen voran und erreicht das Ziel als Erster.

Tension

Im jähen Aufbruch entscheidet sich in wenigen Augenblicken, wer König wird und wer hoffnungslos zurückbleibt.

03 · plot editorial

Die Strafe der Scholle.

Cue

Weit hinter allen anderen trifft die Scholle erst spät ein.

Action

Die Scholle (die Scholle) ruft neidisch, wer denn gewonnen habe, und erhält zur Antwort: der Hering. Voller Eifersucht höhnt sie über den Hering (der Hering: „Der nackte Hering?“) und wird für diese Schmähung durch die Bestrafung (die Bestrafung) gezeichnet: ihr Maul verzieht sich seither schief zur Seite.

Stage

Das Ziel im das Wasser, wohin die Scholle als Letzte gelangt.

Tension

Der bittere Neid der Unterlegenen entlädt sich in einem einzigen Hohnwort, das die Höhnende für immer entstellt.

04 · plot editorial

Die Wahl des Königs.

Cue

In ihrem Reich herrscht schon lange keine Ordnung mehr.

Action

Die Fische (die Fische) sind unzufrieden, dass keiner sich um den anderen kümmert. Sie beschließen durch die Wahl (die Wahl), sich einen König zu wählen, der mit Kraft und Recht den Schwachen unter ihnen beistehen soll, und einigen sich, dass der schnellste Schwimmer herrschen werde.

Tension

Die Sehnsucht nach gerechter Ordnung trifft auf die heikle Frage, nach welcher Regel sich der Würdigste bestimmen lässt.

06 · pitch editorial

das Komische.

Tenor

Der vorherrschende Ton ist das Komische. Das Wettschwimmen wird zum Jux: ein ganzes Reich von Fischen, das sich am Ufer aufstellt, davonschießt und sich um eine Krone balgt. Die Scholle, die zu spät und neidisch nach dem Sieger fragt und über den "nackten Hering" höhnt, ist die Figur, über die man lacht, ehe ihr das Maul schief gezogen wird.

Undertow

Unter dem Gelächter läuft die kleine Bosheit der Scholle, die nie nachlässt. Der Spott über den Sieger ist nicht harmlos, er ist Neid, der nach einem Opfer sucht. Wer mitlacht, lacht über sich selbst.

Nerve

Beim Publikum schlägt der Pitch das Vergnügen am verdienten Reinfall an: die helle Schadenfreude, wenn der Höhnende sich mit dem schiefen Maul selbst die Fratze schneidet, die er für andere bereithielt.

Echo

Was bleibt, ist das Grinsen über ein für immer verzogenes Maul, und der leise Nachgeschmack, dass jeder Spott das Gesicht prägt, mit dem man ihn ausspricht.

08 · persona editorial

der Hecht.

Projection

Ein angesehener, ruhiger Fisch, dem die Versammlung das Eröffnen des Wettstreits anvertraut.

Action

Er stellt sich an die Spitze der aufgereihten Fische und gibt mit einem Schlag seines Schwanzes das Zeichen, auf das hin alle zugleich losschwimmen.

Shadow

Seine Rolle endet mit dem Zeichen; über Sieg und Niederlage entscheidet allein der Lauf, den er nur eröffnet.

Tell

Der einzige, weithin sichtbare Schwanzschlag, der das Stillstehen in jähen Aufbruch verwandelt.

09 · persona editorial

der Hering.

Projection

Ein schlichter, schneller Fisch ohne Prunk, der durch reine Geschwindigkeit hervorsticht.

Action

Er schießt auf das Zeichen des Hechtes davon, zieht allen anderen voran und erreicht das Ziel als Erster, womit er den Wettstreit gewinnt.

Shadow

Sein verdienter Sieg macht ihn ohne sein Zutun zur Zielscheibe des Neides der zurückgebliebenen Scholle.

Tell

Das blanke, unverhüllte Aussehen, das die höhnende Scholle als „nackter Hering“ verspottet.

10 · persona editorial

die Fische.

Projection

Das Volk der Fische, darunter Gründling, Barsch und Karpfen, das ohne Herrscher in Unordnung lebt.

Action

Es beklagt seine Unordnung, beschließt die Königswahl durch ein Wettschwimmen, reiht sich am Ufer auf und schwimmt nach dem Zeichen des Hechtes um die Wette.

Shadow

In seinem Wunsch nach einer einfachen Auswahlregel macht es die bloße Schnelligkeit zum alleinigen Maß der Herrschaft.

Tell

Die geordnete Reihe der vielen Fische am Ufer und ihr gleichzeitiges Davonschießen auf ein einziges Zeichen hin.

11 · persona editorial

die Scholle.

Projection

Ein langsamer, missgünstiger Plattfisch, der weit hinter den anderen herschwimmt.

Action

Sie kommt als Letzte ans Ziel, fragt neidisch nach dem Sieger und höhnt über den siegreichen Hering, „der nackte Hering?“, und wird dafür zur Strafe gezeichnet.

Shadow

Ihr Neid richtet sich gegen den Erfolg eines anderen und schlägt am Ende verheerend auf sie selbst zurück.

Tell

Das seither schief zur Seite verzogene Maul, das ihre einstige Schmähung für alle Zeit sichtbar macht.

13 · place editorial

das Reich der Fische.

Shown

Die weite Wasserwelt, in der die Fische ohne Herrscher und ohne Ordnung beieinander leben.

Offers

Einen gemeinsamen Lebensraum, in dem die Fische über ihre Lage beraten und die Königswahl beschließen.

Withheld

Ohne einen König fehlt dem Reich jede Ordnung und jeder Schutz für die Schwachen unter den Fischen.

14 · place editorial

das Ufer.

Shown

Der Rand des Wassers, an dem sich die Fische zum Beginn des Wettstreits in einer Reihe aufstellen.

Offers

Eine gemeinsame Startlinie, an der alle Fische gleichauf und geordnet auf das Zeichen warten.

Withheld

Es ist nur der Anfang, nicht das Ziel; wer hier verharrt, gewinnt den Wettstreit nicht.

15 · place editorial

das Wasser.

Shown

Die offene Flut, durch die sich die Wettstrecke vom Ufer bis zum Ziel erstreckt.

Offers

Die freie Bahn, auf der sich Schnelligkeit beweist und der schnellste Fisch zum König wird.

Withheld

Sie verschont den Langsamen nicht; wer hier zurückbleibt, kommt erst spät und beschämt ans Ziel.

17 · piece editorial

das Startzeichen.

Load bearing

Stellt den einen, für alle gültigen Augenblick dar, in dem der Wettstreit gleichzeitig und fair beginnt.

Apparent

Der Schlag, den der Hecht mit seinem Schwanz tut, auf den hin alle Fische zugleich losschwimmen.

Yearbook

Das Zeichen wird einmal gegeben und löst sofort den allgemeinen Aufbruch vom Ufer aus.

18 · piece editorial

die Wettstrecke.

Load bearing

Stellt die gemeinsame, für alle gleiche Bahn dar, an der sich die Schnelligkeit und damit das Königtum entscheidet.

Apparent

Der Weg durch das Wasser vom Ufer bis zum Ziel, den alle Fische zugleich zu durchmessen suchen.

Yearbook

Die Strecke wird vom Hering als Erstem bewältigt, während die Scholle als Letzte und weit zurück eintrifft.

20 · position editorial

das Volk.

Has

Die gemeinsame Stimme der vielen Fische, die über ihre Ordnung und ihren König entscheidet.

Orders

Verlangt einen Herrscher, der mit Recht und Kraft den Schwachen unter ihnen beisteht.

Loses

Verliert seine Wahlfreiheit an die Regel, die es sich selbst gesetzt hat: die bloße Schnelligkeit.

Drives

Handelt aus dem Überdruss an der herrenlosen Unordnung und dem Wunsch nach gerechter Führung.

21 · position editorial

der Sieger.

Has

Den unbestreitbaren ersten Platz, der das Königtum über alle Fische verleiht.

Orders

Beansprucht die Anerkennung als rechtmäßiger König, der den Schwachen beistehen soll.

Loses

Verliert seine Unauffälligkeit und wird zum Gegenstand des Neides der Unterlegenen.

Drives

Handelt aus schlichter, reiner Schnelligkeit, die ihm den Vorrang vor allen anderen sichert.

22 · position editorial

der Startgeber.

Has

Das Vorrecht, den gemeinsamen Aufbruch des Wettstreits durch ein einziges, für alle gültiges Zeichen auszulösen.

Orders

Verlangt, dass alle Fische am Ufer warten, bis das Schwanzzeichen den Lauf eröffnet.

Loses

Gibt mit dem Zeichen alle Macht über den Ausgang ab; den Sieg bestimmt nun allein die Schnelligkeit.

Drives

Handelt aus dem Auftrag der Versammlung, einen fairen und gleichzeitigen Start zu sichern.

23 · position editorial

die Neiderin.

Has

Die Haltung der Unterlegenen, die den fremden Erfolg nicht ertragen kann und ihn herabwürdigt.

Orders

Verlangt im Nachhinein zu wissen, wer gesiegt hat, nur um den Sieger zu schmähen.

Loses

Verliert durch die spöttische Schmähung die eigene Gestalt und trägt fortan ein schief verzogenes Maul.

Drives

Handelt aus blankem Neid und Eifersucht über einen Sieg, den sie selbst nicht erringen konnte.

25 · process editorial

das Wettschwimmen.

Direction

Das gleichzeitige Davonschießen aller Fische auf das Zeichen hin, um als Erster das Ziel zu erreichen.

Lever

Das Schwanzzeichen des Hechtes und die gemeinsame Wettstrecke durch das offene Wasser.

Echo

Der Sieg des Herings, der allen voraneilt, und das hoffnungslose Zurückbleiben der Scholle.

26 · process editorial

die Bestrafung.

Direction

Das Vergelten der neidischen Schmähung über den siegreichen Hering durch eine bleibende Entstellung.

Lever

Das höhnische Wort der Scholle, „der nackte Hering?“, das ihren blanken Neid offenbart.

Echo

Das seither schief zur Seite verzogene Maul der Scholle, das ihre Missgunst für immer sichtbar macht.

27 · process editorial

die Wahl.

Direction

Das gemeinsame Beschließen, der herrenlosen Unordnung ein Ende zu setzen und einen König zu küren.

Lever

Die Einigung auf eine einfache, für alle nachvollziehbare Regel: der schnellste Schwimmer soll herrschen.

Echo

Die Aufstellung aller Fische am Ufer, bereit, den Wettstreit um das Königtum zu beginnen.

29 · plan editorial

die Königswahl.

Direction

Die Fische sind ihrer herrenlosen Unordnung überdrüssig und einigen sich auf einen Herrscher. Sie stellen sich am Ufer auf, lassen sich vom Hecht das Zeichen geben und schwimmen um die Wette; wer das Ziel zuerst erreicht, soll König sein und fortan den Schwachen helfen.

Orders

  1. Die Fische beraten und beschließen, den schnellsten Schwimmer zum König zu küren.
  2. Alle Fische versammeln sich und reihen sich am Ufer auf.
  3. Der Hecht gibt mit seinem Schwanz das Startzeichen.
  4. Alle Fische schießen los und durchschwimmen die Wettstrecke.
  5. Der zuerst eintreffende Hering wird als Sieger und König anerkannt.

Implementation

  • Der Plan beruht auf einem einzigen, klaren und für alle gleichen Wettstreit als Auswahlregel.
  • Schnelligkeit gilt als Maß der Tauglichkeit, weil ein rascher König den Schwachen zu Hilfe eilen kann.
  • Ein eindeutiges Startzeichen und eine gemeinsame Strecke verhindern Streit über den Hergang.

Targets

  • [ ] Die Unzufriedenheit über die Unordnung gemeinsam aussprechen
  • [ ] Schnelligkeit als Regel der Königswahl beschließen
  • [ ] Sich geordnet am Ufer aufstellen
  • [ ] Auf das Schwanzzeichen des Hechtes hin losschwimmen
  • [ ] Den ersten am Ziel als König anerkennen

30 · reference warrant

Line Of Work.

Staging Die Scholle (KHM 172) as an etiological fable on envy. The production models how the fishes' wish for order leads them to elect the fastest swimmer as king, how the herring wins the race, and how the sole's spiteful jealousy at another's deserved success rebounds upon herself, leaving her mouth twisted to one side forever.

31 · reference warrant

Origin.

Jacob and Wilhelm Grimm's Kinder- und Hausmärchen (1812-1857), tale KHM 172, in the definitive 7th edition of 1857.

Source Key Work / Event Scope
Brothers Grimm Kinder- und Hausmärchen, KHM 172 The canonical etiology of the sole's crooked mouth and envy.
32 · reference warrant

Restrictions.

What the production refuses to model, and to whom it delegates.

  • Ichthyological accuracy: the fishes are treated as a folk assembly with speech and intent, not as biologically modeled species.
  • Mechanics of the race: the swimming contest is modeled as a single ordered start and a first-to-finish outcome, not as a hydrodynamic simulation.
  • Cross-play context: strict local isolation. Every link stays within this play's directory.
33 · reference warrant

Encoding.

Source to constraint, per file.

updated: 2026-06-13

34 · download artifact

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