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khai plays · a playbook

Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich.

Grimm
00 · the play synopsis

Synopsis.

Name

Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich.

Arc

Die jüngste Königstochter verliert ihr liebstes Spielwerk, die goldene Kugel, im tiefen Brunnen.

Stakes

Ob ein gegebenes Versprechen, getan in der Not vor einem garstigen Wesen, vor dem Gesetz des Königs Bestand haben muss, und ob das Brechen dieses Versprechens im Zorn die unerwartete Erlösung bringt.

Estate

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01 · plots editorial

Plots.

Plot 1: Der Verlust im Wald

Die Prinzessin geht hinaus in den Wald und setzt sich an den kühlen Brunnen. Sie spielt mit der goldenen Kugel. Beim Wurf fällt die Kugel in den tiefen Brunnen. Sie weint, da sie das Spielwerk verloren hat.

Plot 2: Das Versprechen am Brunnen

Der Frosch taucht aus dem Wasser auf. Er bietet an, die Kugel zu holen, fordert dafür aber ihre Liebe und Geselligkeit. In ihrer Not verspricht die Prinzessin alles, denkt aber nicht daran, es zu halten. Der Frosch bringt die Kugel, und sie läuft davon.

Plot 3: Das Mahl im Schloss

Am nächsten Tag sitzt die Prinzessin mit dem König bei Tafel. Der Frosch klopft an die Tür und verlangt Einlass. Sie erschrickt und offenbart dem König das Versprechen. Der König spricht das Urteil: Was du versprochen hast, das musst du auch halten. Der Frosch isst von ihrem Teller.

Plot 4: Die Erlösung an der Wand

Der Frosch verlangt, in ihr Bett getragen zu werden. Sie graut sich, doch der König erzwingt es. Im Schlafzimmer packt sie der Zorn; sie wirft den Frosch an die Wand. Beim Sturz verwandelt er sich in einen schönen Königssohn. Der Fluch ist gebrochen.

Plot 5: Die eisernen Bande

Am Morgen fährt der Wagen vor, gezogen von acht weißen Pferden. Der treue Heinrich steht hinten auf dem Wagen. Vor Gram über die Verzauberung seines Herrn hatte er drei eiserne Bande um sein Herz legen lassen. Auf der Heimfahrt krachen die Bande nacheinander vor Freude über die Erlösung.

02 · plot editorial

Das Mahl im Schloss.

Action

Die Prinzessin läuft zur Tür, öffnet und erblickt den nassen Frosch. Erschrocken wirft sie die Pforte zu und kehrt mit bleichem Angesicht an den Tisch zurück. Der König bemerkt ihre Angst und befragt sie. Sie gesteht ihr Versprechen am Brunnen. Da spricht der König das Urteil: Was du versprochen hast, das musst du auch halten. Er gebietet ihr, dem Frosch aufzutun. Der Frosch hüpft herein, setzt sich neben sie auf den Stuhl und speist von ihrem goldenen Tellerlein. Die Prinzessin erleidet es mit Widerwillen.

Tension

Die Schuld der Lüge bricht in die sichere Welt des Schlosses ein. Der König stellt das Recht über die Neigung seiner Tochter. Die Prinzessin erfährt, dass ihr Wort bindend ist, und muss die Gemeinschaft mit dem Tier vor aller Augen ertragen.

03 · plot editorial

Das Versprechen am Brunnen.

Cue

Brunnen. Der Frosch streckt seinen dicken Kopf aus dem Wasser. Die Prinzessin weint noch immer am Rande des nassen Abgrunds.

Action

Der Frosch redet die Prinzessin an und fragt nach ihrem Kummer. Als er vom Verlust der goldenen Kugel erfährt, bietet er Hilfe an. Doch fordert er einen Preis: Sie soll ihn liebhaben, er soll ihr Geselle sein, an ihrem Tischlein sitzen, von ihrem goldenen Tellerlein essen, aus ihrem Becherlein trinken und in ihrem Bettchen schlafen. In ihrer Not verspricht die Prinzessin alles via Versprechen, denkt aber im Herzen, der garstige Frosch müsse im Wasser bei seinesgleichen bleiben. Der Frosch taucht unter, holt die Kugel herauf und wirft sie ins Gras. Die Prinzessin greift sie mit Freuden und läuft alsbald davon.

Tension

Das Bündnis ist geschlossen, doch es ruht auf Betrug. Die Prinzessin gab ihr Wort ohne den Willen, es je zu erfüllen. Sie glaubt, sich mit einer Lüge aus der Not erkauft zu haben. Der Frosch aber hat das Versprechen im Wasser vernommen und hält es fest.

04 · plot editorial

Der Verlust im Wald.

Cue

Wald. Die Prinzessin sitzt unter der alten Linde nahe dem kühlen Brunnen. Sie hält ihre goldene Kugel in Händen. Die Sonne steht hoch, und das Gezweig wirft tiefe Schatten.

Action

Die Prinzessin wirft die goldene Kugel empor und fängt sie wieder. Dies ist ihr liebstes Spiel. Doch bei einem hohen Wurf gleitet die Kugel ab, schlägt auf dem Brunnenrand auf und rollt geradewegs in das dunkle Wasser. Sie sinkt hinab in die unergründliche Tiefe. Die Prinzessin blickt ihr nach, doch die Kugel bleibt verschwunden. Sie hebt an, laut zu weinen und jämmerlich zu klagen.

Tension

Das Spiel ist jäh unterbrochen. Das liebste Ding der Königstochter ist ihr entrissen, und sie hat keine Macht, es selbst zurückzuholen. Ihre Tränen sind der Ausdruck ihrer Hilflosigkeit vor dem Brunnen, der nichts von selbst zurückgibt.

05 · plot editorial

Die eisernen Bande.

Cue

Vor dem Königsschloss. Der Morgen bricht an. Ein prächtiger Wagen, bespannt mit acht weißen Pferden, fährt vor. Der treue Heinrich steht hinten auf dem Tritt.

Action

Der erlöste Königssohn und die Prinzessin besteigen den Wagen, um heimzukehren. Der treue Heinrich lenkt die Rosse. Auf dem Weg vernimmt der Prinz ein lautes Krachen von hinten. Er ruft Heinrich zu. Heinrich antwortet, es sei nicht der Wagen, sondern ein eisernes Band von seinem Herzen, das vor Freude zersprungen sei. Noch zweimal kracht es auf der Fahrt, als die übrigen Bande abspringen via Bande-Sprengen.

Tension

Die Heimkehr löst nicht nur den Herrn von der Verwünschung, sondern auch den Diener von seinem eisernen Schmerz. Die Treue, die im Leid geschmiedet ward, findet ihre Erlösung im lauten Krachen des brechenden Eisens.

06 · plot editorial

Die Erlösung an der Wand.

Cue

Schlafgemach im Königsschloss. Es ist Nacht, das weiße Bettchen ist bereitet. Die Prinzessin steht im Zimmer, der Frosch sitzt auf dem Boden und fordert Einlass ins Bett.

Action

Die Prinzessin weigert sich, den feuchten Frosch in ihr Bett zu heben. Doch der König gemahnt sie an ihre Pflicht. Da trägt sie ihn mit zwei Fingern in die Ecke. Als er ins Bett kriechen will, packt sie der Zorn. Sie hebt ihn auf und wirft ihn mit aller Macht gegen die steinerne Wand. Im Augenblick des Aufpralls vollzieht sich die Flucherlösung. Der Frosch fällt herab und steht als schöner Königssohn vor ihr.

Stage

  • Schlafgemach im Königsschloss: Ort der Wandlung.
  • Prinzessin: erst voller Zorn, dann erstaunt.
  • Frosch: zerschmettert an der Wand.
  • Der Königssohn: erlöst aus der Tiergestalt.

Tension

Der erzwungene Gehorsam bricht sich im gewaltsamen Zorn. Doch eben dieser Ausbruch des Zorns, der den Quälgeist vernichten sollte, zerschlägt den Zauber und bringt die ersehnte Erlösung.

08 · pitch editorial

das Wunder.

Tenor

Das Wunder. Das Staunen vor dem Verwandelten, das größer ist als die Schuld, die ihm vorausging. Die Welt ist nicht fest: der Brunnen ist tiefer, als das Auge sieht, der Frosch trägt einen Königssohn unter der garstigen Haut, die kahle Wand wird zum Ort der Erlösung. Jedes Bild glänzt golden: die Kugel, das Tellerlein, am Ende der Finger des Glücks. Gespielt wird in der hellen, weiten Tonlage des Erstaunens, in der das Unmögliche geschieht und niemand zweifelt, dass es geschieht.

Undertow

Unter dem Wunder liegt der Ekel. Das schöne Mädchen graut sich vor dem kalten, nassen Wesen, das von ihrem Teller isst und in ihr Bett verlangt; das Staunen wächst gerade aus dem, was zuerst nur widerlich war. So bleibt das Wunder nicht süß. Der Zorn, der den Frosch zerschmettern soll, ist der Schlag, der den Königssohn freisetzt. Das hält die Tonart davon ab, in bloße Lieblichkeit zu fallen: das Goldene kommt durch das Garstige, nicht an ihm vorbei.

Nerve

Getroffen wird das Aufgehen der Augen. Das Gefühl des Kindes, das sieht, wie das Verachtete sich plötzlich öffnet und schön wird, und das den Atem anhält. Es spielt für das Staunen, dass die Welt mehr Türen hat, als man wusste, und dass hinter dem Hässlichsten das Hellste verborgen liegen kann.

Echo

Was bleibt, ist das dreifache Krachen der Bande auf der Heimfahrt: der Laut, mit dem der Gram zerspringt, den treue Liebe um ihr Herz gelegt hatte. Der Nachgeschmack ist die helle Erleichterung, dass kein Fluch ewig hält, dass auch das eiserne Band um ein Herz vor Freude bricht.

10 · persona editorial

Frosch.

Projection

Er ist kalt und feucht. Sein Angesicht ist garstig, seine Sprache quakt aus dem tiefen Wasser. Er fordert Gemeinschaft: Er will am Tische sitzen, vom goldenen Tellerlein essen, aus dem Becherlein trinken und im schneeweißen Bettchen schlafen.

Shadow

Er war ein Königssohn, den eine böse Hexe verwünscht hatte. Das Dasein als Frosch ist seine Prüfung und sein Kerker. Seine Aufdringlichkeit ist die einzige Weise, das Gesetz des Bündnisses zu erfüllen, das ihn erlösen kann. Er weiß, dass er Abscheu erregt, doch er pocht auf das gegeben Wort, denn ohne das Versprechen bliebe er ewig im Brunnen gefangen.

Tell

Sein nasser Leib hinterlässt eine feuchte Spur auf den Stufen des Königsschlosses.

11 · persona editorial

Heinrich.

Projection

Er ist der Inbegriff der Treue. Sein Angesicht ist gezeichnet von vergangenem Schmerz, doch nun strahlt es vor Freude. Er lenkt den Wagen mit fester Hand. Um sein Herz liegen die eisernen Bande, die nun krachend zerspringen.

Action

Er fährt mit dem Wagen vor, um seinen erlösten Herrn, den Königssohn, heimzuführen. Er nimmt den Platz hinten auf dem Wagen ein. Auf der Fahrt zeugt das Krachen der springenden Bande von der Freude über die vollzogene Flucherlösung und das Bande-Sprengen.

Shadow

Als sein Herr in einen Frosch verwandelt ward, trug Heinrich so großen Jammer und Traurigkeit, dass er sein Herz vor dem Zerspringen schützen musste. Die eisernen Bande waren seine Rüstung gegen den Schmerz. Dass die Erlösung seines Herrn nun auch seine eigenen Bande sprengt, ist das späte Geschenk seiner unerschütterlichen Treue.

Tell

Er seufzt tief, wenn die eisernen Bande von seinem Herzen springen, als das Unglück ein Ende hat.

12 · persona editorial

König.

Projection

Er sitzt auf dem Thron als Hüter des Rechts. Sein Wort ist Gesetz, sein Angesicht ernst und gerecht. Er duldet keinen Trug und kein gebrochenes Wort, selbst wenn es vor einem Frosch getan ward.

Action

Er sitzt bei Tafel, vernimmt die Klage des Frosches und das Geständnis seiner Tochter. Er spricht das Urteil und gebietet der Prinzessin, das Versprechen zu halten. Er zwingt sie, dem Frosch aufzutun.

Shadow

Er sieht sich als Hüter der Ehre. Für ihn gibt es keinen Unterschied, wenn ein Eid geleistet ward. Doch er erkennt nicht, dass sein starres Pochen auf das Gesetz seine Tochter fast ins Verderben stürzt, indem er sie zwingt, das Lager mit dem garstigen Tier zu teilen. Erst ihr Ausbruch des Zorns löst den Konflikt auf.

Tell

Er faltet die Hände auf dem Tisch und blickt seine Tochter streng an, wenn er das Urteil spricht.

13 · persona editorial

Prinzessin.

Projection

Sie ist die jüngste Tochter des Königs, hold und so schön, dass die Sonne selbst sich wundert, wenn sie ihr ins Angesicht scheint. Ihr Gemüt ist kindlich und wild. Sie spielt mit der goldenen Kugel am kühlen Brunnen und achtet auf nichts anderes.

Action

Sie läuft hinaus in den Wald, verliert ihr liebstes Spielwerk im tiefen Brunnen und gibt dem Frosch in der Not ihr Wort via Versprechen. Doch flieht sie alsbald zum Königsschloss zurück, ohne den Frosch zu beachten. Erst des Vaters Mahnung zwingt sie, ihn an ihren Tisch zu lassen. Im Zorn wirft sie den Frosch an die Wand.

Shadow

Ihr Hochmut lässt sie das Bündnis verachten, das sie in der Not einging. Sie meint, ein garstiger Frosch könne kein Genosse für eine Königstochter sein. Sie sieht nicht, dass das verachtete Wesen der Schlüssel zu ihrer eigenen Bestimmung ist. Ihr Zorn, der den Frosch zerschmettern soll, wird zur Tat der Erlösung.

Tell

Sie läuft eilig davon und blickt nicht zurück, sobald sie die goldene Kugel wieder in Händen hält.

15 · place editorial

Brunnen.

Shown

Ein kühler Brunnen unter einer alten Linde im tiefen Wald. Das Wasser ist dunkel und so tief, dass kein Auge den Grund schauen kann.

Holds

Offers

Kühlung an heißen Tagen und einen Ort des Spiels für die Prinzessin.

Withheld

Die verlorene Kugel, bis der Frosch sie aus dem Schlamm des Grundes wieder ans Licht bringt.

16 · place editorial

Königsschloss.

Shown

Ein prächtiges Schloss mit hohen Toren, marmornen Stufen und einer großen Tafel im Speisesaal. Hier wohnt der König in Glanz und Recht.

Holds

  • den König: der hier regiert.
  • die Prinzessin: die sich hier vor dem Frosch verbergen will.
  • das weiße Bettchen im Schlafgemach.

Offers

Schutz vor der Wildnis des Waldes, doch keinen Schutz vor der Pflicht des gegebenen Worts.

Withheld

Die Freiheit der Königstochter, ihr Versprechen zu umgehen, sobald der Frosch an die Pforte klopft.

17 · place editorial

Wald.

Shown

Ein großer, dunkler Forst nahe dem Schlosse. Die Bäume stehen dicht, und das Gezweig wirft tiefe Schatten. Mittendrin liegt der kühle Brunnen.

Holds

  • die alte Linde, unter der die Prinzessin sitzt.
  • den Brunnen als verborgenen Ort des Tausches.

Offers

Zuflucht und Einsamkeit für das Spiel der Königstochter.

Withheld

Den Pfad zurück zum Schlosse im Gemüt der Prinzessin, als sie in wilder Eile mit der Kugel flieht.

19 · piece editorial

eiserne Bande.

Place

Um das Herz des treuen Heinrichs gelegt.

Load bearing

Sie halten das Herz des treuen Heinrich vor dem Zerspringen aus Wehklagen über die Verwandlung seines Herrn. Sie symbolisieren das eiserne Leid und die unbrüchige Treue des Dieners.

Apparent

Drei starke, geschmiedete Ringe aus Eisen, die fest um die Brust des Heinrichs gespannt sind.

Yearbook

  • Geschmiedet und angelegt vor Herzeleid, als der Prinz zum Frosch ward.
  • Getragen von Heinrich während der langen Zeit des Fluchs.
  • Zersprungen nacheinander mit lautem Krachen auf der Heimfahrt im Wagen, als die Freude das Herz wieder weitet.

20 · piece editorial

goldene Kugel.

Load bearing

Sie ist das liebste Spielwerk der Königstochter. Ihr Verlust am Brunnen setzt die gesamte Handlung in Gang. Ohne die goldene Kugel gäbe es kein Versprechen und keinen Frosch am Schlosstor.

Apparent

Eine schwere, glänzende Kugel aus reinem Golde. Sie spiegelt das Sonnenlicht wider und rollt weithin über den Waldboden.

22 · position editorial

Bittsteller.

Has

Den Anspruch auf das gegeben Wort und das Recht, an der Tafel der Prinzessin zu speisen.

Orders

Das Einhalten des Bundes. Er verlangt, dass die Pforte geöffnet, der Teller geteilt und der Schlafplatz bereitgestellt wird.

Loses

Seine garstige Tiergestalt, sobald das Bündnis durch den Wurf an die Wand seine Grenze erreicht.

Drives

Treibt die Prinzessin zur Einhaltung ihres Versprechens und drängt sie in die Enge, bis ihr Zorn den Fluch bricht.

23 · position editorial

Gefährte.

Has

Die unerschütterliche Ergebenheit zu seinem Herrn und die Pflicht, ihn auf der Heimkehr zu geleiten.

Orders

Dem erlösten Königssohn zu dienen und den Wagen sicher in die Heimat zu steuern.

Loses

Die eisernen Ringe um sein Herz, als die Freude den alten Kummer verdrängt.

Drives

Führt die glückliche Heimkehr aus und kündet durch das Krachen des Eisens vom Sieg der Treue über den Zauber.

24 · position editorial

Richter.

Has

Die Macht, Recht zu sprechen und das Gesetz der Ehre über die Wünsche der Einzelnen zu stellen.

Orders

Dass Versprechen gehalten werden müssen, auch wenn sie in der Not und vor einem garstigen Wesen geleistet wurden.

Loses

Die Kontrolle über das Schicksal der Prinzessin im Moment ihres Zornesausbruchs im Schlafgemach.

Drives

Erzwingt das Einlassen des Frosches im Schloss und wendet das Schicksal der Prinzessin hin zur unausweichlichen Begegnung.

26 · process editorial

Bande-Sprengen.

Initiated by

Die übergroße Freude des treuen Heinrichs über die Erlösung seines Herrn.

Direction

Hin zur Befreiung des Herzens von Heinrich von den drei eisernen Banden.

Lever

Die Erleichterung und das Glück der Heimkehr treiben das Sprengen voran. Jedes Krachen der Eisenringe kündet vom weichenden Schmerz.

Echo

Das Sprengen der Bande besiegelt das glückliche Ende. Es zeigt der Welt, dass auch der Diener von seinem Herzeleid befreit ist.

27 · process editorial

Flucherlösung.

Initiated by

Die Prinzessin, die den Frosch im Zorn gegen die Wand ihres Schlafgemachs wirft.

Direction

Hin zur Rückverwandlung des Frosches in den schönen Königssohn.

Lever

Der heftige Zorn und die Auflehnung gegen die erzwungene Nähe treiben die Erlösung voran. Sie bricht das Gefängnis des Zaubers im Augenblick des Aufpralls.

Echo

Die Erlösung beendet die Qualen des Prinzen und leitet die Heimkehr ein. Sie ist die Voraussetzung für das Bande-Sprengen am Herzen des treuen Heinrichs.

28 · process editorial

Versprechen.

Initiated by

Die Prinzessin am Rande des Brunnens in ihrer großen Not, als sie das Spielwerk verlor.

Direction

Hin zur Verpflichtung, dem Frosch Gemeinschaft am Tisch und im Bett zu gewähren, im Austausch für die goldene Kugel.

Lever

Der Verlust der geliebten Kugel treibt das Versprechen voran. Dagegen steht der Abscheu vor dem garstigen Frosch. Das Pochen des Königs auf das Gesetz bringt das Versprechen schließlich zur Erfüllung.

Echo

Das Versprechen zwingt die Prinzessin, den Frosch in ihr Leben zu lassen. Ohne dieses Band bliebe der Frosch im Brunnen und der Prinz ewig verzaubert.

29 · process editorial

Verzauberung.

Initiated by

Eine böse Hexe, die den Königssohn in die Gestalt eines garstigen Frosches verwünschte.

Lever

Die Macht des Hexenzaubers hält den Fluch aufrecht. Dagegen steht die Tat des Zorns an der Wand, welche den Zauber brechen kann.

Echo

Der Fluch trennt den Prinzen von seinem Reich. Er schafft das Rätsel, das erst durch die Erfüllung und das gewaltsame Brechen des Worts gelöst werden kann.

30 · download artifact

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